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KlangWelt - Was wir tun


     

2016

Marl, ev. Dreifaltigkeitskirche

Auch dieser Kirchenraum wurde renoviert, was auch eine Orgelreinigung nach sich zog. Die einmanualige Breil Orgel mit geteilten Schleifen war überdurchschnittlich verschmutzt und wurde von uns nach Beendigung der Kirchenumbauarbeiten gereinigt und nachintoniert.

Disposition der Orgel:

Gedackt 8´; Prinzipal 4´; Rohrflöte 4´; Schwiegel 2´; Sesquialter 2fach; Mixtur 3 fach; Subbass 16´

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 Monheim-Baumberg, St. Dionysius

Alte Ansicht der Orgel in St. Dionysius

Lange war eine Reinigung der Klais Orgel Opus 1218 schon nötig geworden, aber die Gemeinde wartete noch Umbauarbeiten in der Kirche ab. Als diese vollendet waren, konnten wir die Orgel aus ihrer Schutzhülle wieder befreien und uns an die Arbeit machen. Es war schon lange klar, dass die Orgel für den Raum eigentlich zu klein ist und auch zu spitz klingt. Deshalb erarbeiteten wir in Zusammenarbeit mit dem Orgelsachverständigen und den zuständigen Kirchenmusikern ein musikalisches und auch optisches Konzept, welches die Orgel weiterentwickeln sollte. Niemand wollte, dass das Instrument am Ende der Arbeiten nicht mehr wieder zu erkennen ist. Aber die Veränderung sollte nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar sein. So entschlossen wir uns die Formensprache der Erbauerfirma aus Bonn zu übernehmen.

Der neue Principal 8´ wurde im Pedalwerk neben den Subbass in den Prospekt gestellt. Und zwar so, wie es auch im Hauptwerk mit den tiefen Tönen der Rohrflöte und dem Prinzipal 4´ zu sehen ist. Die größte Holzpfeife einer jeden Gruppe blieb stehen. Die anderen Holzpfeifen wanderten nach innen und machten so Platz für die neuen Prospektpfeifen aus Metall. Da das Register auf einer elektrischen Zusatzlade steht, konnte es auf allen Werken spielbar gemacht werden.

Damit aber nicht genug: auch eine Zungenreihe 16´/8´ kam noch hinzu. Die Trompete hat ab dem tiefen F der 16´ Lage volle Länge und gibt der Orgel damit den majestätischen Klang, der ihr bisher fehlte, aber ohne zu mächtig aufzutrumpfen. Beide neuen Pfeifenreihen sind auf den vorhandenen Mensuren aufbauend gebaut und intoniert worden.

Um all zu viel Schärfe auf dem Gesamtklang herauszunehmen, wurde noch die Cymbel aus dem schwellbaren Nebenwerk entfernt und die Quinte und die Terz aus dem Sesquialter einzeln spielbar gemacht. Die hohe Quinte 1 1/3´ wurde um eine Oktave aufgerückt.

Disposition der Orgel:

1. Manual HW C-g´´´ :

2. Manual SW C-g´´´:

Pedal C-f´:

Praestant 16´  ab c0

Principal 8´ *

Subbaß 16´

Principal 8´

Gedackt 8´

Octavbass 8´

Rohrflöte 8´

Holzflöte 4´

Pommer 8´

Salicional 8´

Quinte 2⅔´ ab c°

Choralbass 4´

Octave 4´

Flöte 2´

Choralflöte 4´

Quintade 4´

Terz 1 3/5´ c°

Bombarde 16´

Quinte 2 ⅔´ ab c°

Rohrschalmey 8´

Trompete 8´

Superoctave 2´

Bombarde 16´ *

Clairon 4´

Mixtur 4f

Trompete 8´ *

 

Bombarde 16´

Tremolo **

 

Trompete 8´

 

 

 

*nicht schwellbar

Pedalkoppel I/ Ped

Koppel II-I

**wirkt nicht auf Auxilliar

Pedalkoppel II/Ped

 

Das neue Aussehen der Klais Orgel in St. Dionysius zu Monheim-Baumberg

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Düsseldorf, St. Paulus Marienkapelle

Die dringend nötige Renovierung der räumlich abgeschlossenen Kapelle der Pfarrkirche St. Paulus hatte auch die Reinigung der kleinen Klais Orgel (opus 1202) zur Folge. Das Instrument hatte in den letzten Jahre unter starker Verschmutzung sehr gelitten. Nun wurde es gereinigt, nachintoniert und wieder für den Werktaggebrauch fit gemacht.

Disposition der Orgel:

Hauptwerk C-g´´´:

Nebenwerk C-g´´´:

Pedal C-f´:

Rohrflöte 8´

Singend Gedackt 8´

Subbass 16´

Principal 4´

Blockflöte 4´

Metallgedackt 8´

Gemshorn 2´

Principal 2´

 

Mixtur 3-4 fach

Terzian 1-2 fach

Koppel:

 

 

I/P

II/I

 

II/P

 

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Köln-Chorweiler, Hl. Johannes XXIII:

Bisher nur mit einem elektronischen Instrument ausgestattet, kann sich die Gemeinde – seit dem Einweihungstage am dritten Advent – über eine richtige Pfeifenorgel freuen. 25 echte Register, die, trotz der trockenen Akustik in dem modernen Kirchenraum, alle Facetten des natürlichen Pfeifenklangs bieten. Die Pfarrkirche St. Anna im Düsseldorfer Stadtteil Niederkassel wurde geschlossen und zwei Pfarrer konnten glücklich sein, dem jeweils anderen eine Sorge abgenommen bzw. einen Traum verwirklicht zu haben. Pfarrer Dederichs aus Düsseldorf wusste, dass die Orgel in gute Hände kommt, und Pfarrer Neukirchen hoffte schon lange auf eine Pfeifenorgel für Chorweiler. Und so wurde das Instrument verschenkt. Nach dem Abbau, der als Schwalbennester aufgehängten Orgelwerke in Düsseldorf, wurden alle Verschleißteile überholt, die Disposition für den neuen Raum angepasst und der Spieltisch bis auf das Gehäuse neu aufgebaut. Die elektrisch angesteuerte Orgel erhielt einen modernen Setzer der Fa. sinua und wurde auf den modernsten und sichersten Stand gebracht. Alle Teilwerke wurden in die vorhandenen Orgelkammern in der Pfarrkirche Hl. Johannes XXIII. eingepasst. Die neue Disposition besteht aus qualitativ hochwertigen gebrauchten Registern und einer neuen Pedaltrompete der Fa. Killinger. Da das Budget – wie so oft – knapp war, wurden die vorhandenen Verblendungen der Orgelkammern größtenteils wiederverwendet. Der Prospektablauf des Positivs wurde gedreht, die Blenden angepasst und drei Blindpfeifen aus dem Werkstattbestand als Andeutung für das Pedalwerk hinzugefügt. Nach intensiver Intonationsarbeit klingt nun alles homogen und schlüssig.

Disposition der Orgel :

1. Manual HW C-g´´´:

2. Manual NW C-g´´´:

Pedal C-f´:

Praestant 8´

Gedackt 8´

Subbass 16´

Paxflöte 8´

Prinzipal 4´

Octavbass 8´

Salicional 8´

Flöte 4´

Gedecktbass 8´

Oktave 4´

Quinte 2 2/3´

CHoralbass 4´

Rohrflöte 4´

Nachthorn 2´

Rauschpfeife 4 fach

Superoctave 2´

Terz 1 3/5´

 Posaune 16´

Schwiegel 2´

 Scharff 3-4 f.

 Trompete 8´

Mixtur 4 fach 1 1/3´

 Rohrschalmey 8´

 

Trompete 8´

Tremulant

I-P, II-P, II-I

 

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Köln-Zollstock St. Pius

Die 34 Register große Seifert Orgel aus den 1950er Jahren wurde von uns im Jahre 2011 überarbeitet. Damals wurde auch schon die Disposition etwas verändert (Einbau eines Streichers und einer Schwebung). Nun kam eine nicht alltägliche Erweiterung dazu: Eine Chamade 8´, also eine liegendes Trompetenregister, welches direkt in den 52 Meter langen Raum spricht. Aufgestellt auf der Empore gegenüber der Hauptorgel. So ist ein Dialog zwischen HO und Chamade möglich. Das Register baut das Plenum mit viel Grundton aber auch auf und hat natürlich ebenfalls solistische Qualitäten. Der Winddruck ist mit 80 mmWS moderat, die Mensur relativ weit. Ab c´´ sind die Pfeifen überblasend. Alles darauf ausgelegt die Zuhörer klanglich nicht zu erschlagen, sondern eine vielseitige Bereicherung zu sein.

 

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Neuapostolische Kirche Köln- Ehrenfeld

Wo man nicht stehen kann, ist liegen keine Schande

Um der Hauptwerkstrompete 8´ mehr Grundton geben zu können wurde der tiefen Oktave die volle Becherlänge (in Zink) gegeben. Diese passte allerdings stehend nicht auf die Lade. Deshalb legten wir sie hinter den Prospekt. Die Becherlänger der restlichen Pfeifen wurde durch zulöten der Intonierschlitze auf die richtige Becherlänge gebracht.

 

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Neuss St. Pius X.

Die Betonkirche St. Pius X. bekam im Februar 2016 eine 24 Register Orgel der Firma Bürkle. Diese stammt aus der ev. Johanneskirche zu Moers, welche profaniert und zu einem Archiv umgebaut wurde. Die Orgel wurde über die Firma Instrumente Ladach verkauft und von uns in Neuss aufgestellt.

Dazu waren etliche Arbeiten nötig, denn der Boden in der Piuskirche fällt zur Mitte der Kirche ab. Der Pedalturm stand in Moers auf einer Emporenbrüstung, hatte also kein Gehäuse. Dies, wie auch ein Spieltischpodest und eine Rückwand für das gesamte Instrument wurden ergänzt. Etliche Reparaturen (wie z. B. Ersetzen eingesunkener Prospektpfeifenfüße, Neubelederung einiger Bälge, Einbau eines neuen Gleichrichters usw ) wurden durchgeführt. Die Disposition wurde geändert um diverse klangliche Spitzen der 1960er Jahren heraus zu nehmen. Die im Hauptwerk stehende Oboe 8´ wurde als Ersatz für ein Scharff 4fach ins Nebenwerk gestellt. Auf den freien Stock kam eine neue Trompete 8´ aus dem Hause Killinger Pfeifen. Außerdem wanderte die Quinte 2 2/3´ vom HW ins Nebenwerk und eine Dolce 4´ nahm ihren Platz ein. Somit gibt es im Hauptwerk, wie sonst selten bei dieser Orgelgröße, drei 4´ Register von höchst unterschiedlichem Charakter. Im Nebenwerk stehen nun zwei unterschiedliche Zungen und die Registrierung eines Kornetts ist möglich (die Terz musste ihren „Partner“ None abgeben und die Quinte 1 1/3´ wich der tieferen Quinte aus dem HW). Ein besonderes Register ist der labiale (!) Dulzian 2´ im Pedal. Es handelt sich um gedeckte, trichterförmige Pfeifen, welche überblasen. Sie haben einen sehr runden und intensiven Klang.

Disposition der Orgel :

2. Manual HW C-g´´´:

1. Manual NW C-g´´´:

Pedal C-f´:

Principal 8´

Gedackt 8´

Subbass 16´

Holzflöte 8´

Principal 4´

Offenbass 8´

Oktave 4´

Spitzflöte 4´

Choralflöte 4´

Quintade 4´

Quinte 2 2/3´

Dulzian 2´

Dolce 4´

Nachthorn 2´

Rauschpfeife 4 fach

Octave 2´

Terz 1 3/5´

 Fagott 16´

Mixtur 4 fach 1 1/3´

 Oboe 8´

 

Trompete 8´

 Rohrschalmey 8´

I-P

I-II

Tremulant

II-P

 

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Köln Fühlingen St. Marien

Die Anfang 2009 in St. Marien aufgestellte Orgel der schweizerischen Orgelbaufirma Metzler stammt aus dem Jahre 1945. Ein erstaunliches Erbauungsjahr! Ähnlich erstaunlich war die Tatsache, dass die Orgel nach nur sieben Jahren überaus verschmutzt war. Ende 2015 wurde die Kirche renoviert und alle Fenster abgedichtet. Im Januar 2016 wurde die von uns eingehauste Orgel wieder ausgepackt, gereinigt und nachintoniert. Die klangliche Bearbeitung war nötig geworden, da sich der Nachhall in der Kirche nach den Renovierungsarbeiten vervielfacht hat. Hinter den Prospektpfeifen wurde ein schwarzes Tuch montiert um den Ablauf der Prospektpfeifen besser sichtbar zu machen.

Disposition der Orgel :

1. Manual HW C-g´´´:

2. Manual NW C-g´´´:

Pedal C-f´:

Principal 8´

Gedackt 8´

Subbass 16´

Rohrflöte 8´

Principal 4´

Basse 8´

Oktave 4´

Nachthorn 4´

 

Spitzflöte 4´

Nazard 2 2/3´

 

Mixtur 4fach 2´

Superoctav 2´

 

Trompete 8´

Tierce 2´& 1 3/5´

 

II/I

 Quinte 1 1/3´

 I-P

Tremulant

 Tremulant

II/P