Köln-Weiß, St. Georg

Ursprünglich baute die Orgelbaufirma Seifert aus Kevelaer 1958 ein Instrument für St. Georg.

Teile davon wurden 1988 von der Fa. Peter aus Köln für den Umbau und die Erweiterung übernommen.

Nach Reinigungs- und wichtigen Reparaturarbeit von uns im Jahre 2014 änderten wir 2019 die Disposition in den heutigen Zustand.

Jetzt wurde wieder ein Reinigung nötig, denn in der Kirche gab es Bauarbeiten ohne den nötigen Staubschutz.

In diesem Zuge wurde natürlich auch noch einmal die Intonation ausgeglichen.

Wuppertal, ev. methodistische Kirche

Die evangelisch-methodistische Bethesdakirche in Wuppertal ist ein moderner Kirchenbau mit Mehrzweckräumen, welche zum eigentlichen Kirchenraum hin geöffnet werden können, sodass das Instrument für unterschiedliche Raumgrößen geeignet sein muss.

Die Mayer-Orgel (15/III/P) stammt ursprünglich aus einem Privathaus, wurde dann eine Zeit lang in einer anderen Wuppertaler Kirche genutzt, bevor sie dann vor ca. 20 Jahren an dem jetzigen Standort aufgebaut wurde.

Wir hatten den Auftrag das Instrument zu reinigen und die Zungenregister wieder stimm- und spielbar zu machen.

Desweiteren mussten alle Bälge neu beledert werden und die Bleipulpeten, welche mit Bleizucker überzogen waren, sollten ausgetauscht werden.

Blick in die Pedalwindlade: alte Bleipulpeten mit Bleizucker links; neue Stahlpulpeten rechts

Sankt Augustin-Niederpleis, St. Martinus

Am 12. Juli 2025 konnte die Orgel in St. Martinus in einem feierlichen Akt nach dem großen Umbau mit der Erweiterung um ein Schwellwerk (inkl. eines neuen dritten Manuals am Spieltisch) geweiht werden.

In diesem Zuge sind auch noch ein Principal 16´ – der sowohl im Pedal als auch im Manual spielbar ist – und eine Harmonieflöte 8´ die vom I. und dem II. Manual gespielt werden kann ergänzt.

Dazu wurden natürlich noch die sinnvollen Koppeln des elektrisch traktierten Schwellwerks verbaut.

Man muss es nicht extra erwähnen, dass das Instrument nun in einer Weise an Klangfarben gewonnen hat, dass stilübergreifend die Orgelmusik aus vielen Epochen überzeugend zu Gehör gebracht werden kann.

Bergheim-Paffendorf, St. Pankratius

Die heute elektrisch traktierte Orgel in der Kirche St. Pankratius wurde im Jahr 1905 von der Bonner Werkstatt Johannes Klais mit pneumatischen Kegelladen erbaut.

Die Disposition (14/II/P) lautet heute:

Das Instrument wurde in den 1960er Jahren klanglich stark aufgenordet, was sich natürlich nie richtig in den alten romantischen Klang einfügen wollte.

Daher wurden die hohen Register von uns bei der Überarbeitung klanglich entschärft und mischfähiger intoniert.

Leider ist die Disposition nicht ideal, denn bei nur 14 Registern doppeln sich ein Principal 4´ und eine Flöte 2´.

Original stand der Principal 4´ eine Oktave tiefer, die 2´ Flöte war eine Vox coel. 8´ und auf dem Platz des Scharfs stand eine überblasende 4´ Flöte.

Es wäre natürlich sehr schön, wenn die Orgel wieder klanglich so zurückgeführt werden könnte.

Die Reinigung des gesamten Werkes beinhaltete auch die Absicherung der orgelinternen Elektrik, den Austausch aller Hebemembranen und die

Neubelederung der Bälge.

Außerdem wurde der (leider nicht originale) Spieltisch überarbeitet, sodass er wieder schick aussieht.

Titz-Müntz, St. Peter

In der schönen und gepflegten Kirche St. Peter zu Müntz, steht die 2004 von Orgelbau Heintz restaurierte Orgel, welche in großen Teilen auf Müller (1843) und Dauzenberg (1887) zurückgeht.

Das vollmechanische Instrument ist von phantastischer Qualität.
Bis auf den Prospekt und die beiden Manualzungen sind fast ausnahmslos alle Pfeifen alt.

Die Reinigungs- und leichten Nachintonationsarbeiten waren durchgehend von einer gewissen Begeisterung ob der hohen Qualität begleitet.

Das schöne Instrument klingt nun wieder frisch und sauber in der wunderbaren Akustik der St. Peterkirche, die allemal einen Abstecher von der Autobahn wert ist.

Disposition der Orgel :